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Kabelführung, Uni-Backbone

Änderung der Kabelführung im Netzwerkschrank

Bei den Bauarbeiten im Serverraum war uns immer wieder die chaotische Kabelführung im Netzwerkschrank aufgefallen. Wir nutzen deshalb eine größere Bestellung und kaufen gleich noch einige Rangierpanels und mehrere Sätze mit Rangierbügeln, um sie dann im Serverraum verbauen zu können.

 

neues Rangierpanel auf der Rückseite des Netzwerkschranks im Serverraum
neues Rangierpanel

Carsten Mank, Rafael Roma Martinez und Kai Habermann nehmen an einem Abend den Netzwerkschrank auseinander und montieren die Panels und Bügel. Die Bilder zeigen den Zustand nach dem Einbau der neuen Kabelführungen. Vorher hingen die Kabel zum Teil kreuz und quer im Schrank, manchmal garnicht oder nur irgendwo (z.B. direkt an den 19"-Profilen oder den Seitenstreben) mit Kabelbindern gesichert. Um ein Kabel zu bewegen, mussten ganze Bündel freischneiden, "variabel" ist anders.

 

neue Kabelbügel auf der Rückseite des Netzwerkschranks im Serverraum
neue Kabelbügel
neue Kabelbügel an der Seitenstrebe des Netzwerkschranks im Serverraum
Kabelbügel Seitenstrebe

Zur (halbwegs) fachgerechten Führung der Kabel vom hinteren Teil des Schranks an die Vorderseite verwenden wir nun spezielle Kabelbügel, die man an den Seitenstreben des Schranks befestigen kann. So kann man problemlos Kabel tauschen oder hinzusetzen ohne jedesmal mit Kabelbindern arbeiten zu müssen.

 

Zwar ist noch immer nicht alles optimal (z.B. die Führung der LWL-Kabel), doch wir müssen sowieso in diesem Jahr mehrmals an diesem Schrank arbeiten, dann kann man das beim nächsten Mal mitmachen. Nach 3h schliessen wir den Schrank wieder, so kann es erstmal bleiben.

 

Bauarbeiten Okerhochhaus: Glasfaserleitung beschädigt

Screenshot des Störungs-Blogs des Rechenzentrums
Screenshot IT-Störungs-Blog

Am 24. Juni 2010 klingelt um 12h plötzlich das Handy. Ein frustrierter Admin berichtet vom Zusammenbruch der Verbindung zwischen Okerhochhaus und Rechenzentrum. Hinter dem Switch auf dem Dachboden des Okerhochhauses ist die Leitung tot.

 

Nach einigen Telefonaten und E-Mails mit dem Rechenzentrum stellt sich heraus: auch das Rechenzentrum kann den Switch nicht erreichen. Da im Okerhochhaus noch immer gebaut wird, tippen wir zunächst auf eine Stromunterbrechung. Da aber unser Router im Dachgeschoss noch läuft und sich die USV auch noch nicht gemeldet hat, muss die Störung in einem der anderen Technikräume liegen. Also Anruf bei der Kommunikationstechnik der Uni, sie ist direkt für die Leitungen zuständig.

 

Knapp eine Stunde später kommt der Rückruf durch die Uni-Technik: Bauarbeiter haben eine Glasfaserleitung beschädigt. Die Uni hat bereits eine Firma mit der Reparatur beauftragt. Nach weiteren 2h ist die Leitung geflickt und das Wohnheim wieder online. Mit diesem Ausfall schaffen wir es dann sogar in den Störungs-Blog des Rechenzentrums (siehe Bild).

 

Dank des schnellen Eingreifens des Rechenzentrums und der Kommunikationstechnik der Uni hat der gesamte Ausfall nur knapp 5h gedauert, das ist wirklich rekordverdächtig schnell. Danke an die Uni-Kollegen, die so schnell reagiert haben :-)