Wandgehäuse auf dem Dachboden muss weg
Für die Installation der WLAN-Bridge 1999 auf dem Dachboden, hatten wir ein Wandgehäuse installiert. Nach der Installation des AirLasers 2003 und dem Umbau des Backbones 2006 kam ein Medienkonverter nebst Netzteil hinzu. Schon damals war klar, dass das Gehäuse zu klein für alle Geräte und Netzteile ist, insbesondere das Netzteil musste draußen bleiben.
Darüber hinaus ist das Gehäuse wenig wartungsfreundlich: es lässt sich nur mit einem Schraubendreher öffnen und die Kunststoffverriegelungen sind mittlerweile stark beschädigt. Das Öffnen und Schliessen des Gehäuses ist eine Qual und nur mit zwei Personen möglich. Möglicherweise hat sich der Kunststoff durch die Witterungseinflüsse verzogen. Zumindest passt der Deckel mit dem Sichtfenster nicht mehr genau auf das Unterteil.
Eigentlich müsste die gesamte Anlage auch noch durch eine USV geschützt werden, doch das ist aus Platzgründen derzeit nicht möglich.
Und im Sommer staut sich die Wärme im Gehäuse, im Sommer 2008 sind Teile der Installation mehrmals wegen Überhitzung (>40°C) ausgefallen.
Und im Winter schützt das Gehäuse nicht ausreichend gegen die Kälte auf dem Dachboden. 2006 und 2007 gab es deshalb mehrere Ausfälle, weil die Temperatur im Gehäuse unter 0°C gesunken war.
Wir brauchen dort oben also endlich ein geräumiges Gehäuse mit aktiver Kühlung im Sommer und Heizung im Winter.
Um das geplante Klimagehäuse dimensionieren zu können, beschliessen wir, ein weiteres Online-Thermometer auf dem Dachboden zu installieren. Das erste Thermometer überwacht seit April 2008 Temperatur und Luftfeuchte im Serverraum.
Auf dem Dachboden hatten bereits eine provisorische Lösung mit einem Funkthermometer installiert, doch speicherte die Basisstation nur Maximum und Minimum. Zu wenig für die Auslegung eines Klimagehäuses.
Installation des zweiten Online-Thermometers auf dem Dachboden
- Wir wollen den Kälteeinbruch Anfang Januar 2009 unbedingt mitnehmen, um Temperaturwerte zu sammeln. Obwohl noch nicht alle Kabel und Geräte für die vollständige Installation der Ethernetbox eingetroffen sind, installieren Torben Runte und Kai Habermann die Ethernetbox erstmal provisorisch auf dem Dachboden. Sind alle Lieferungen eingetroffen, wird die Ethernetbox fachgerecht installiert.
- Die Ethernetbox wird sich den FastEthernet-Anschluss mit der WLAN-Bridge teilen. Beide Geräte verfügen nur über einen 10BaseTX-Anschluss (10MBit/s, fullduplex), so dass der FastEthernet-Anschluss am Switch nicht übermäßig belastet wird. Um beides ans Wohnheim-Netz anzuschliessen werden wir einen Mini-Switch verwenden.
- Torben Runte und Kai Habermann installieren zunächst provisorisch eine Mehrfachsteckdose ausserhalb des Wandgehäuses. Die Steckerleiste wird später Ethernetbox und einen Mini-Switch mit Strom versorgen.
- Anschliessend installieren sie die Ethernetbox nebst Sensor im Wandgehäuse. Auf dem Bild sieht man den Sensor ganz links auf dem Holzbalken liegen. Das längliche weiße Gerät rechts daneben ist der Funk-Sensor des alten Funk-Thermometers. Es wird noch eine Weile in Betrieb bleiben, bis die Ethernetbox komplett und fachgerecht installiert worden ist.
- Danach installieren sie den geliehenen FastEthernet-Switch und verbinden ihn mit dem Wohnheim-Netz, der WLAN-Bridge und der Ethernetbox. Leider sind auch die neuen kurzen Patchkabel noch nicht gekommen, so dass wir 3m lange Patchkabel nehmen müssen. Im Wandghäuse wird es furchtbar eng und chaotisch.
- Zum Schluss bekommen Switch und Ethernetbox Strom und sind online. Nach einer Stunde war die provisorische Installation fertig.
Weitere Informationen zur Ethernetbox auf unserer Technik-Seite, der Erfahrungsseite für Peripherie und der Bauseite April 2008.
Einige Wochen später erledigen Xiaomin Chen und Kai Habermann die endgültige Installation:
- Sie entfernen zunächst die langen Patchkabel und den geliehenen Mini-Switch aus dem Gehäuse.
- Anschliessend werden Medienkonverter, Ethernetbox und der neue Mini-Switch mit klebendem Klettband im Gehäuse und aneinander befestigt. Dabei achten wir darauf, dass wir zur Fehleranalyse die LEDs der einzelnen Geräte durch das Sichtfenster des Wandgehäuses sehen können.
Für die Mehrfachsteckdose ist leider weiterhin kein Platz im Gehäuse. - Die neuen (kurzen) Patchkabel werden installiert und die Installation geht wieder online.
- Zur Sicherheit kleben wir kleine Kabelsockel in das Gehäuse und sichern diverse Kabel, so dass sie nicht mehr unkontrolliert im Gehäuse herumliegen. Das erleichtert insbesondere das Öffnen und Schließen des Gehäuses, vorher mussten wir immer darauf achten, keine Kabel einzuklemmen.
- Nach etwa 1h waren alle Arbeiten erledigt. Wir werden aber in einigen Tagen nochmal auf den Dachboden steigen, um nachzusehen, ob das Klettband auch wirklich die einzelnen Geräte wirkich hält.
Weitere Informationen zur Ethernetbox auf unserer Technik-Seite, der Erfahrungsseite für Peripherie und der Bauseite April 2008.
Month of the crazy admin
Wir erklären den Januar 2009 zum Monat des aufgedrehten Administrators. Innerhalb weniger Tage hat er
- das Webforum einsatzfähig gemacht
- einen jabber-Server in Betrieb genommen
- uns einen neuen IMAP-Server verpasst
- die SMTP-Authentifizierung überarbeitet
- mehrere Sicherheitslücken der Homepage gestopft
- unser wiki reaktiviert
- den Spam-Filter erweitert
- die Mailingslisten upgedated und umgebaut
Vielen Dank für dieses Engagement! :-)





