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Switches, Schrank & USV

Vorbereitung und Einbau der neuen Switches

Endlich sind die neuen Switches da. In den nächsten Wochen werden wir sämtliche alten Switches (3com SuperStack II, von 1999) gegen neue Switches (3com Switch 5500-EI) ersetzen. Die alten Switches zeigten diverse Alterserscheinungen und einer ist uns bereits abgeraucht.

 

Aus den Erfahrungen mit dem Switch-Umbau im November 2007 wissen wir, dass ein schneller Einbau neuer Switches mit großen Probleme verbunden ist. Wir werden die neuen Switches deshalb zunächst in einer Test-Installation in Betrieb nehmen.

 

Zur Vorbereitung der Montage werden die Rack-Winkel an den Switches montiert
Vorbereitungen zur Montage
  • Die Switches werden zunächst im Serverraum aufgebaut und so miteinander verbunden, wie sie auch später in den einzelnen Datenstationen laufen werden. Das bietet uns die Gelegenheit, inbesondere die Uplinks und das Stacking (Fabric) ausführlich zu testen.
  • Erst wenn die Installation im Serverraum einwandfrei läuft, werden die Switches in die einzelnen Datenstation eingebaut. Wenn sie dort ebenfalls problemlos laufen, richten wir sie endgültig für den Betrieb ein, patchen die Netzanschlüsse der Nutzer auf die neuen Geräte um und nehmen die alten Switches außer Betrieb.
  • Unsere ersten Erfahrungen mit neuen 3com Switches hatten wir bereits im April 2007 beim Einbau des Gigabit-Switches im Serverraum gesammelt.

Gigabit-Verbindung zwischen den Schränken im Serverraum

Als Vorbereitung auf die Inbetriebnahme der neues Switches, rüsten wir die Verbindung zwischen Netzwerk-Schrank und Server-Schrank auf Gigabit auf. Im Serverschrank befindet sich auch unser zentraler Wohnheim-Router, so dass in dem Sinne alle Bewohner von der neuen schnellen Verbindung profitieren.

 

Zunächst kommen aber die Bewohner der Häuser 5, 6 & 8 als erste in den Genuss einer schnelleren Verbindung zu Router und Servern.

 

3com Gigabit-Ethernet SFP-Modul 1000base-T im Einsatz in einem 3com SuperStack 4 Switch 5500-SI
SFP-Modul 1000base-T im Einsatz
Größendarstellung des 3com Gigabit-Ethernet SFP-Modul 1000base-T
SFP-Modul 1000base-T im Vergleich

Für die Gigabit-Verbindung zwischen den Schränken verwenden wir ein SFP-Modul für Gigabit-Ethernet. Sollte sich zunkünftig herausstellen, dass das nicht ausreichend ist, können wir immer noch ein weiteres Modul hinzustecken.

 

Test-Einbau der Switches in die Datenstation "Lager"

Die neue Gigabit-Verbindung zwischen den Datenstationen wird vorbereitet
Vorbereiten des Gigabit-Uplinks

Nachdem die Switches einige Zeit in einer Test-Installation im Serverraum liefen, entscheiden wir, die Switches in die Datenstation "Lager" einzubauen.

 

  • Zunächst bereitet Rafael Roma Martinez die Switches auf ihren Umzug in die neue Datenstation vor. Dazu wird u.a. auch das Backbone so umgesteckt, dass eine Gigabit-Verbindung zwischen der Datenstation "Server-Raum" und der Datenstation "Lager" entsteht.


abschliessende Konfiguration der Switches in der neuen Datenstation
neue Switches werden kofiguriert
die neuen Switches wurden testweise unter den alten Switches montiert, verkabelt und geerdet
eingebaute Switches
  • Anschliessend bauen Florian Kronhardt, Rafael Roma Martinez und Kai Habermann die neuen Switches in der Datenstation "Lager" ein und stacken sie.
  • Rafael Roma Martinez konfiguriert die Switches noch kurz und führt einige abschließende Tests durch.

 

Erst wenn die Switches hier einwandfrei funktionieren, werden die Nutzeranschlüsse auf die neuen Switches umziehen und die alten Switches außer Betrieb genommen.

 

Testweise werden jedoch bereits einige ausgesuchte Nutzeranschlüsse auf die neuen Switches umgesteckt. Die Nutzer hatten sich bereiterklärt uns in der Testphase zu helfen. Sie müssen dabei natürlich mit Einschränkungen und Ausfällen rechnen, sind aber trotzdem bereit uns zu unterstützen.

Und sie berichten schon kurze Zeit später von einer deutlichen Verbesserung der Netzstabilität. Die Paketverluste sind deutlich geringer geworden, Verbindungen bleiben dauerhaft stabil, große Datenmengen lassen sich problemlos im Wohnheim und auch Richtung Campus-Netz übertragen. Es wird wirklich Zeit, dass unsere altersschwachen Switches außer Betrieb gehen.

Umbau des Server-Schranks

sämtliche Geräte wurden aus dem Server-Schrank ausgebaut
(fast) leerer Schrank

Der Kauf eines neuen Servers und einer neuen USV erfordert einen Umbau des Server-Schranks. Wir nutzen die Gelegenheit und drehen den falsch eingebauten Montagerahmen.

 

Zusätzlich wollen wir noch die vorderen Rackprofile drehen, damit die Server weiter in den Schrank hineinkommen. Somit haben wir mehr Platz zwischen Servern und Schranktür. Somit können Kabel eingesteckt und Griffe montiert bleiben.

 

Wir bauen also sämtliche Geräte (Server, Router, Switch) und andere Teile (Böden, Kabelführungen) aus dem Server-Schrank aus. Nur so kommen wir an den Montagerahmen und die vorderen Profile.

Vorübergehendes Routing

Server und Router arbeiten vorübergehend ausserhalb des Schranks
vorübergehendes Routing

Um das Wohnheim während des Umbaus weiterhin online halten zu können, verkabeln wir Router, DNS- und Proxy-Server provisorisch ausserhalb des Schranks. Nach gut einer halben Stunde, war das Wohnheim wieder am Netz und wir konnten in Ruhe am Schrank arbeiten. Wir konnten damit den Netzausfall ingesamt an diesem Wochende auf 5h begrenzen. Ansonsten wäre das Wohnheim das gesamte Wochende zwischen Fr. Mittag und Sa. Abend offline gewesen. So waren es nur ein paar Stunden am Mittag und am Freitag Abend.

Einbau der neuen USV

Einbau der Rackschienen für die Montage der neuen 5000VA-USV von APC
Einbau der Rackschienen

Da der Schrank sowieso leer ist, ist der Einbau der USV keine Probleme:

  • Zunächst bauen Florian Kronhardt und Richard Zabries die Rackschienen für die USV ein. Wir werden unter der USV 2 HE (Höheneinheiten) frei lassen, damit wir noch an den Boden unter den Schrank herankommen.
  • Anschliessend nehmen sie die Batterien aus der USV, schieben die leere USV auf die Montageschienen und befestigen sie im Rack.
  • Danach setzen sie die vier Batterien wieder in das Gerät ein und verbinden zwei der vier Batterien mit der USV.


Vorderseite der neuen USV von APC mit 5000VA
Front der neuen USV
Rückseite der neuen USV von APC mit 5000VA
Rückseite der neuen USV
  • Sie schliessen die Frontblende mit den Bedienelementen an der USV an und befestigen die Blende am Gehäuse.
  • Unser Hauselektriker hat sich freundlicherweise bereiterklärt, auch außerhalb seiner Dienstzeit kurz vorbeizukommen und die USV an das Stromnetz anzuschliessen. Danach können wir die beiden die restlichen Batterien an die USV anschliessen.
  • Wir nehmen die USV in Betrieb, schliessen aber zunächst keine Geräte an. Es wird sowieso noch mehrere Stunden dauern, bis wir die weiteren Geräte in den Schrank eingebaut und verkabelt haben. Bis dahin kann die USV sich aufladen.

Weitere Informationen auf der entsprechenden Erfahrungsseiten oder der zugehörigen Technik-Seite

Einbau der USV im Matratzenkeller

Anbau der Führungen an die USV als Vorbereitung auf den Einbau der USV in die 19"-Schienen
Anbau Führungen

Nachdem wir die neue 5000VA-USV im Serverschrank des Serverraums in Betrieb genommen haben, soll nun die alte 1400VA-USV aus dem Serverschrank in die Datenstation "Matratzenkeller" eingebaut werden.

 

Für den Einbau muss die Schienen der 1400VA-USV jedoch zunächst umgebaut werden. Sie können derzeit nur von hinten an den 19"-Profilen montiert werden, dazu sind extra kleine Muttern in der Schienen eingepresst. Eine Montage von hinten ist bei den T-Nuten in der Datenstation "Matratzenkeller" nicht möglich. Dort können nur Halterungen von vorne gegen die Profile geschraubt werden. Wir müssen deshalb die Schienen zunächst umbauen, damit man Schrauben von vorne durch die Schienen stecken kann.

  • Florian Kronhardt und Richard Zabries bohren und schlagen die eingepressten Muttern heraus, so dass man Schrauben durch die Schienen stecken kann.
  • Danach schrauben Johannes Dalke und Florian Kronhardt die Schienen auf die T-Nuten im Netzwerk-Schrank
  • Durch den Umbau der Halterungen passen die Führungen nicht mehr, die vorher an der USV befestigt waren. Johannes Dalke, Florian Kronhardt und Rafael Roma Martinez entfernen deshalb die Führungen und können anschliessend die USV auf die Schienen schieben.
  • Zum Schluss wird die USV noch an den Strom angeschlossen, die Racksteckdose an die USV angeschlossen und die Stromkabel der Geräte im Schrank auf die Racksteckdose umgesteckt. Damit ist der Einbau erfolgreich abgeschlossen.