Umbau der Fax- und Druckeranschlüsse
Auch die Drucker- und Faxkabel sowie die Stromzuleitungen sollen endlich vom Boden verschwinden. Um die Kabel sorgfältiger verlegen zu können, entscheiden wir uns für den Anbau eines Kabelkanals an der Wand.
- Nils Michel und Kai Habermann trennen zuerst sämtliche Datenverbindungen (USB) und Stomzuführungen zu den Druckern und zum Fax-Gerät.
- Danach entfernen sie sämtliche Kabel oder ziehen sie soweit zurück, dass ein vernünftiges Arbeiten möglich wird.
- Nils Michel und Kai Habermann sägen die Kabelkanäle zu, bohren die benötigten Löcher in die Wände und schrauben die Kabelkanäle an.
- Wir hatten noch eine Mehrfachsteckdose übrig, die ursprünglich mal für den Einbau in den neuen Server-Schrank gedacht war. Da sie nicht mehr gebraucht wird, versehen wir sie mit einem handelsüblichen Stecker und schrauben sie an die Wand unterhalb des neuen Kabelkanals. Nun sind auch die Stromkabel vom Boden weg und können sorgfältiger verlegt werden.
- Abschließend werden sämtliche Kabel (Strom, Daten, Telefon) neu verlegt und die Geräte wieder in Betrieb genommen.
- Um beide Drucker an einem USB-Port betreiben zu können, verwenden wir einen Mini-USB-Hub und nutzen eine Aktive USB-Verlängerung. Nur so funktionieren auch beide Drucker. Beides ist zum Glück so klein, dass es im Kabelkanal verschwinden kann :-)
- nach 2,5h waren die Arbeiten abgeschlossen und der Server-Raum aufgeräumt.
Im September 2008 mussten wir sowohl den Mini USB-Hub und die Aktive USB-Verlängerung tauschen, sie gab keinen Mucks mehr von sich, trasnportiert keine Daten mehr. Weil wir einen Überspannungsschaden vermuten, schlossen wir die Drucker mit an die USV. Mal abwarten was in einem Jahr ist :-)
Umbau der Telefonanlage
Nach den Problemen mit unserem Telefon- und DSL-Anschluss hatten wir diverse Kabel getauscht und Starterbox, DSL-Modem und Telefonanlage provisorisch in Kniehöhe an der Wand des Serverraums montiert. Wir waren uns jedoch schnell darüber einig, dass eine andere Lösung her musste, denn noch immer bestand die Gefahr, über die Kabel zu stolpern und somit Geräte und Kabel zu beschädigen. Die Lösung: Versetzen der Geräte von Knie- auf Hüfthöhe und Montage eines Kabelkanals:
- Zunächst ziehen Nils Michel und Kai Habermann alle Kabel erneut ab und nehmen die Geräte von der Wand.
- Der Kabelkanal wird zugesägt, die Löcher für die Kabel gebohrt und der Kabelkanal in Kniehöhe an der Wand befestigt.
- Die Geräte (Starterbox, DSL-Modem und Telefonanlage) werden nun in Hüfthöhe an der Wand befestigt. So fallen die Kabel schön nach unten und können problemlos im Kabelkanal verlegt werden.
- aus Zeitgründen können wir nur eine Öffnung in den Kabelkanal schneiden und lassen auch die Stromanschlüsse unberührt
- in einem letzten Arbeitsschritt einige Wochen später werden weitere Öffnungen in den Kabelkanal gebohrt und die Kabel nochmal neu verlegt. Nun sind auch die Stromkabel und an die USVs angeschlossen. Damit bleibt die Telefonanlage auch in Betrieb, falls es mal zu einem Stromausfall kommt.
Stand-Server beschädigen LWL-Patchkabel
Keiner weiß wie es passiert ist, aber anscheinend stehen zwei Server in der Datenstation Matratzenkeller seit ca. 2 Jahren auf LWL-Patchkabeln. Zumindest äußerlich haben die Glasfaserkabel deutlich gelitten (siehe Bild).
Und es ist bis heute niemandem aufgefallen, nicht einmal beim Umbau des Patchpanels und der Switches im letzten Monat.
Nach dem Umbau der Switches bemerkten wir Verbindungsabbrüche bei der Übertragung größerer Datenmengen. Wir schoben das zunächst auf die altersschwachen Switches. Doch mit der Entdeckung der beschädigten Glasfaserkabel kamen auch diese als Ursache in Betracht.
Wir beschließen, beide LWL-Patchkabel auf jeden Fall auszutauschen, unabhängig davon, ob sie wirklich inneren Schaden genommen haben oder nicht. Wir nehmen die günstigen Glasfaser-Patchkabel (ohne zusätzliche Zugentlastung), denn sie fliegen Anfang 2008 sowieso wieder 'raus, wenn die neuen Switches kommen. Mit den neuen Switches stellen wir das Glasfaser-Backbone auf Gigabit-LWL und auf LC-Steckertechnik um. Dazu brauchen wir dann sowieso neue (haltbare) Glasfaser-Patchkabel.
Vorübergehende Sicherung der LWL-Kabel
- Nils Michel und Kai Habermann entfernen in einem ersten Schritt die Server aus dem Schrank, um an die gequetschten Patchkabel zu gelangen.
- Die neuen LWL-Patchkabel sind zwar bestellt, aber noch nicht geliefert. So bleiben die beschädigten Patchkabel zunächst angeschlossen. Wir nehmen sie jedoch vom Boden weg, legen sie zusammen und sichern sie mit Kabelbindern im Schrank. Der Austausch muss dann einige Tage später stattfinden.
Austausch der Glasfaser-Patchkabel
Nach dem Eintreffen der neuen LWL-Patchkabel, tauschen Rafael Roma Martinez und Kai Habermann die defekten Kabel Schritt für Schritt aus:
- Die Steckverbindungen der LWL-Kabel wurden das letzte Mal vor 8 Jahren gereinigt, so dass wir das gleich mitmachen.
- Wir entfernen den gröbsten Dreck mit getränkten Antistatik-Tüchern und blasen die Steckverbindungen ab, ehe wir die Kabel tauschen.
- Dann ziehen wir den ersten SC-Stecker ab und blasen die LWL-Buchse direkt mit Druckluft aus.
- Die SC-Stecker der neuen Kabel werden dann mit Alkohol gereinigt und anschließend eingesteckt. Die ganze Prozedur führen wir Stecker für Stecker durch, bis beide Kabel angeschlossen sind.
Wie immer bei LWL lief auch hier nicht alles glatt:
- nach dem Anschluss der LWL-Kabel bekamen wir keine Verbindung über das Backbone zum Server-Raum. Wir sahen uns daraufhin nochmal genau die LWL-Kabel an und stellten fest, dass der Hersteller die beiden Stecker Rx/Tx vertauscht hatte. Kein Wunder, wenn dann keine Verbindung aufgebaut werden kann.
- Wir tauschen daraufhin die Reihenfolge der SC-Stecker und bekommen dann auch eine Verbindung über das Backbone. Warum kann es nicht mal einfach sein...
Keine Besserung der Übertragungen
Leider brachte der Austausch der LWL-Kabel keine Besserung. Noch immer brechen die Verbindungen bei der Übertragung großer Datenmengen zusammen. Die LWL-Patchkabel waren also nicht der Auslöser, es sind wirklich die altersschwachen Switches. Aber ihre Zeit läuft sowieso ab.
Neuer Ausziehboden im Netzwerk-Schrank "Lager"
- Wir haben beschlossen, niemals mehr einen Rechner in der Datenstation "Heizungskeller" abzustellen und die Rechner in der Datenstation "Matratzenkeller / Lager" vom Fussboden auf den Ausziehboden umzuziehen.
- Leider hatte das Team, dass den Netzwerk-Schrank in der Datenstation "Matratzenkeller / Lager" im Jahre 1999 aufgebaut hat, die hinteren Profile nicht mit eingebaut. Diese brauchen wir aber dringend, um den Boden aus dem Schrank "Heizungskeller" in den Schrank "Lager" einbauen zu können. Warum damals der Schrank im "Matratzenkeller / Lager" nicht komplett aufgebaut wurde, lässt sich heute leider nicht mehr nachvollziehen.
- Die entsprechenden Profile liegen sogar griffbereit im Lager, nur die Montagewinkel sind nirgendwo zu finden, wir müssen sie also nachbestellen. Verdammt ärgerlich, zeitraubend und teuer.
Technische Details zu den Schränken auf der Technik-Seite.











